Brücke über den Inn
Bei der Realisierung der asymmetrischen Schrägseil Abspannbrücke (3-Feldbrücke) in Form einer 200m langen S-Kurve stand das Spannungsfeld zwischen Stadtlandschaft, Natur und Technik im Mittelpunkt. Eingebettet in ein einerseits historisch geprägtes Stadtgefüge und andererseits in das Panorama der alpinen Nordkette stellt diese dynamisch geschwungene Form, welche an zwei Pylonen aufgehängt ist, einen skulpturalen Ansatz in der Auseinandersetzung mit dem Kontext dar und wird so zu einer Landmarke in Innsbruck.
Die dynamischen Lasten der Standseilbahn und die sich verändernden Fließgeschwindigkeiten des Inn mit seinen starken Wasserstands Schwankungen werden hier kongenial in eine ingenieurskünstlerische Form übersetzt, die das Landschaftsbild mitprägt. Die Innbrücke ist zu einem Wahrzeichen der Stadt geworden, das gleichsam eine Art Tor zur inneren Altstadt darstellt.
Programm: Brücke der Standseilbahn über den Innfluss
Ort: Innsbruck, Österreich
Klient: INKB, Strabag, ILF und Leitner
Partner: ILF
Fachplaner: ILF
Länge: 250m
Status: realisiert
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